Almenverein Gschnitz in Tirol

Gründung und Ziele des „Almenvereines Gschnitz“

In der Gemeinde Gschnitz werden 11 Almen und einige Gemeinschaftsweiden bewirtschaftet und gepflegt. Dabei werden die Tiere größtenteils von den Bauern in Gschnitz und teilweise von den Nachbargemeinden aufgetrieben und gealpt.  Teilweise werden die Almen unter schwierigen Bedingungen und mit viel Aufwand (z.B. nur ein Fußweg führt zur Alm) aufrecht erhalten. Trotzdem wird in Gschnitz die Verbindungen Mensch – Tier – Natur gepflegt 

                                                                

Kühe, Kalbinnen, Jungtiere, Kälber, Schafe und Ziegen kommen mit den Hirten und Bauern im Herbst von den Gschnitzer Almen hoffentlich gesund ins Tal - etwas Schöneres gibt es nicht. Seit je her ist es Tradition, dass auf der Laponesalm die Tiere beim Almabtrieb geschmückt werden. Nun wurde die Idee geboren, dies auf mehrere Almen auszubreiten. Dabei wurde am 14. April 2006 der „Almenverein Gschnitz“ ins Leben gerufen. Zu diesem Almenverein gehören fünf Almen dazu. Dies sind die Almen „Alfa, Grübl, Simming, Sandes und Lapones. Unter dem Motto „natürlich und echt“ sollen die Tiere geschmückt werden bzw. der Almabtrieb soll zu einem Fest der Bauern und Besucher werden – veranstaltet von den Bauern. Zudem werden bäuerliche Handwerke, Tierrassen, Bauernprodukte, ein Almkino und vieles mehr angeboten bzw. vorgestellt. Die Natürlichkeit soll im Vordergrund stehen und Traditionen beibehalten werden. Die Viehcher kemmen hoam – diese Freude wollen die Bauern und Almbewirtschafter zum Ausdruck bringen.